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Pflege Neuigkeiten

Impfen schützt: Merkblatt für Beschäftigte veröffentlicht

20. März 2022

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat mit Unterstützung des Deutschen Pflegerates (DPR) ein neues Merkblatt mit Informationen zur Corona-Schutzimpfung speziell für Beschäftigte in Pflege- und Gesundheitsberufen erstellt.

„Beschäftigte dieser Berufsgruppen haben ein erhöhtes Risiko, sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu infizieren. Zusätzlich kommen sie täglich Menschen nahe, die durch Krankheit oder Alter ein hohes Risiko haben, schwer an COVID-19 zu erkranken. Deshalb ist für Beschäftigte in Pflege- und Gesundheitsberufen die Corona-Schutzimpfung besonders wichtig“, schreiben die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Deutsche Pflegerat (DPR) in einer Pressemitteilung.

Auch im Hinblick auf die einrichtungsbezogene Impfpflicht für Beschäftigte in der Pflege sei das Merkblatt „Informationen zur Corona-Schutzimpfung für Beschäftigte in Pflege- und Gesundheitsberufen“ eine Hilfestellung, um wichtige Fragen zur Corona-Schutzimpfung leicht verständlich zu beantworten.

Prof. Dr. Martin Dietrich, Kommissarischer Direktor der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): „In Pflegeeinrichtungen stellen sich besondere Herausforderungen und spezielle Fragen für den Umgang mit der Corona-Pandemie. Diese greifen wir auf. Unser neues Merkblatt richtet sich direkt an Beschäftigte in Pflege- und Gesundheitsberufen. Es informiert mit gesichertem Wissen dafür, dass die Corona-Schutzimpfung gut vor einem schweren COVID-19-Verlauf schützt.“

Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats (DPR): „Der internationale Kodex der Pflegefachpersonen ist klar und geeint – wir schützen die uns anvertrauten Bedürftigen und uns selbst. Ich empfehle die Impfung gegen COVID-19 wirklich jedem Menschen, der in einem Pflege- oder Gesundheitsberuf arbeitet. Sie schützt die Beschäftigten vor einem schweren Verlauf und möglichen Langzeitfolgen einer Erkrankung. Außerdem reduziert die Impfung das Risiko, Patientinnen und Patienten oder Pflegebedürftige zu infizieren.“

In Kürze soll das Merkblatt auch in Leichter Sprache sowie in Englisch, Französisch, Türkisch, Russisch und Arabisch zur Verfügung stehen.

Das BZgA-Merkblatt „Informationen zur Corona-Schutzimpfung für Beschäftigte in Pflege- und Gesundheitsberufen“ steht zum Download unter: www.infektionsschutz.de/coronavirus/materialienmedien/corona-schutzimpfung/#c16558

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Koalition einigt sich auf Kompromiss bei neuen Corona-Regeln

20. März 2022

Deutschland macht sich locker: Laut Plänen der Ampelkoalition sollen zum 20. März zahlreiche Corona-Schutzmaßnahmen wegfallen. Für Regionen mit hohen Inzidenzen hält man ein Hintertürchen offen.

Trotz wieder steigender Infektionszahlen sollen die meisten der Corona-Schutzmaßnahmen zum 20. März wegfallen. Dazu zählen auch Impf-, Genesenen- und Testnachweispflichten beim Besuch von Restaurants oder Kultureinrichtungen. Allerdings sollen die Bundesländer weiterhin das Tragen von Schutzmasken wie auch Testpflichten in Alten- und Pflegeheimen sowie im öffentlichen Personennahverkehr anordnen können.

Das geht aus einem der Ärzte Zeitung vorliegenden Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) für ein „Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und anderer Vorschriften“ (IfSG) hervor.

Hotspot-Regelung vorgesehen

Für Regionen, in denen eine Variante des SARS-CoV-2-Virus mit „signifikant höherer Pathogenität“ auftritt oder Inzidenzen stark steigen und Krankenhauskapazitäten knapp werden, ist demnach ein Hintertürchen vorgesehen. So sollen die Länderparlamente für mögliche Corona-Hotspots wieder schärfere Schutzmaßnahmen reaktivieren können – darunter 2G-Plus- oder 3G-Regelungen. Auf diese Weise werde sichergestellt, „dass die Länder im Falle einer konkreten Gefahr einer sich dynamisch ausbreitenden Infektionslage“ weitere Maßnahmen anwenden könnten, heißt es im Entwurf.

Der Gesetzentwurf sei dem Bundeskabinett im Umlaufverfahren zugeleitet worden, sagte Gesundheitsminister Professor Karl Lauterbach (SPD) am Mittwoch vor Journalisten. Am Donnerstag werde er den Fraktionen zugestellt. Von dort könnten noch Ergänzungen kommen. Aufnehmen wolle man etwa eine Anregung der Grünen, die Orte, an denen vulnerable Gruppen besonders geschützt werden müssten, genauer zu benennen. Das könnten außer Altenheimen und ambulanten Diensten auch Dialyse-Zentren oder onkologische Schwerpunktpraxen sein.

Der Bundestag will das Gesetz bereits am Mittwoch kommender Woche erstmals beraten. Anschließend muss der Entwurf im Gesundheitsausschuss erörtert werden, am Freitag – also am 18. März – könnten Bundestag und Bundesrat abschließend grünes Licht geben. „Wir sind in großer Eile“, sagte Lauterbach. Das Gesetz bedürfe nicht der Zustimmung des Bundesrats, hier sei man auf das „Wohlwollen“ der Länder angewiesen.

Buschmann: Ein sehr guter Kompromiss

Justizminister Marco Buschmann (FDP) sprach von einem „sehr guten Kompromiss“. Dieser enthalte „klare rechtsstaatliche und saubere Lösungen“, um die Pandemie in Schach zu halten und gleichzeitig ein Stück Normalität zurückzugewinnen. Es komme nun auch auf ein „verantwortungsbewusstes Handeln“ der Menschen im Umgang mit dem Virus an. Niemand wolle aber das „Signal senden, die Welt ist wieder wie vor Corona“, betonte Buschmann.

Ein Corona-Hotspot könne ein Stadtteil oder „im Extremfall“ auch ein ganzes Bundesland sein, machte Lauterbach deutlich. Dies an starre Grenzwerte bei Fallzahlen oder Krankenhausbelegung zu knüpfen, sei „nicht zielführend“, so der Minister. „Man muss das Gesamtbild sehen.“ Die neuen Regelungen sollen zunächst bis 23. September gelten. Damit sei es möglich, auch mit Blick auf eine mögliche weitere Welle im Herbst neu zu entscheiden, sagte Lauterbach.

Warnung vor zu viel Lockerung

Um die Ausformulierung der neuen Corona-Regeln war innerhalb der Ampel-Koalition wochenlang gerungen worden. Hintergrund der Debatte ist das Auslaufen der Geltungsdauer der aktuellen Rechtsgrundlage für die meisten Corona-Maßnahmen am 19. März. Lauterbach, aber auch Grünen-Politiker hatten zuletzt vor allzu großen Lockerungen gewarnt.

Unterstützung für den Koalitionsplan kommt aus den Reihen des Corona-Expertenrats der Bundesregierung. Die Corona-Pandemie sei momentan durch eine verminderte Krankheitsschwere der Omikron-Variante geprägt – daher bestehe derzeit die berechtigte Hoffnung auf eine Abmilderung der gesellschaftlichen Auswirkungen der Pandemie, heißt es in einer neuen Stellungnahme der Experten. Allerdings erforderten neue Virusvarianten „in der Regel schnelle Reaktionen, um einen effektiven Infektionsschutz zu gewährleisten“, mahnen die Fachleute.

Pflege-Impfquoten-Monitoring soll „verstetigt“ werden

Geregelt werden soll über die geplante Novelle des IfSG auch die Abfrage der Corona-Impfquoten in den voll- und teilstationären Pflegeeinrichtungen. Vorgesehen ist, dass die Einrichtungen dem Robert Koch-Institut (RKI) jeweils monatlich anonymisierte Angaben übermitteln, wie viele Beschäftigte und Bewohner gegen SARS-CoV-2 geimpft sind. Das RKI soll die Daten anschließend zusammenführen und dem BMG sowie den Ländern bereitstellen.

Alten- und Pflegeheime gehörten in der Vergangenheit immer wieder zu den „Corona-Hotspots“, vor allem in der ersten und zweiten Welle der Pandemie. (hom/af)

Quelle: Ärzte Zeitung, https://www.springerpflege.de/politik/sars-cov-2/koalition-einigt-sich-auf-kompromiss-bei-neuen-corona-regeln/20203546

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Hilfe für die Ukraine

11. März 2022

Am 24.02.2022 begann der Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine. Eine humanitäre Katastrophe seit Kriegsbeginn 2014. Ein Angriff auf die freie Welt, Demokratie und das Europa wie wir es kennen. Unschuldige Zivilisten, vor allem Kinder sterben völkerrechtswidrig. Vor allem Kinder und Frauen gehören zu den Opfern und Flüchtlingen in dieser furchtbaren & unfassbaren Tragödie.

Unsere Standorte und Franchisenehmer unterstützen die Ukraine durch Sach- & Geldspenden. Wir hoffen so das unsägliche Leid der Kriegsopfer ein wenig zu lindern und bieten weiterhin unsere Unterstützung an.

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Corona-Bonus: So soll er aussehen

1. März 2022

Der von der Bundesregierung angekündigte neue Corona-Pflegebonus lässt noch immer auf sich warten. Jetzt werden erste Details zur Umsetzung bekannt. Ab 30. Juni soll es in der Altenpflege Geld geben.

Bis zu 550 Euro sollen Beschäftigte in der Altenpflege erhalten, berichten die WAZ und andere Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Sie berufen sich dabei auf ein ihnen vorliegendes Eckpunktepapier aus dem Gesundheitsministerium. Darin werden die Auszahlungsmodalitäten zum Pflegebonus der Ampelkoalition konkretisiert.

Demnach will Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach insgesamt eine Milliarde Euro an Pflegekräfte auszahlen, „die während der Pandemie eine herausragende Leistung erbracht haben“. Geplant sei, die Gesamtsumme zu gleichen Teilen an Beschäftigte in der Altenpflege und Beschäftigte in den Kliniken auszuzahlen.

Von der Prämie profitieren sollen u.a. Pflegekräfte, die durch die Behandlung von Covid-Patienten besonders belastet waren, sei es durch erhöhte Hygienemaßnahmen, ein erhöhtes Infektionsrisiko oder einen erhöhten Betreuungsaufwand von Infizierten.

Auszahlung in der Altenpflege ab 30. Juni

Mit der Auszahlung in der Altenpflege soll es im Sommer losgehen. Das Eckpunktepapier sieht demnach vor, dass die Arbeitgeber den Bonus ab dem 30. Juni bis spätestens zum 31. Dezember 2022 auszahlen. Die Erstattung für die Arbeitgeber erfolge über die Pflegeversicherung.

Berücksichtigt würden Beschäftigte von Pflegediensten und Pflegeheimen, die zwischen dem 1. November 2020 und dem 30. Juni 2022 für mindestens drei Monate in der Altenpflege tätig waren und am 30. Juni 2022 noch beschäftigt sind.

Weitere Informationen:

https://www.springerpflege.de/politik/sars-cov-2/corona-bonus-umsetzung/20154330

Quelle: https://www.springerpflege.de/politik/sars-cov-2/corona-bonus-umsetzung/20154330

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21. Februar 2022

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Aussetzen der einrichtungsbezogenen Impfpflicht – Bundesverfassungsgericht lehnt Eilantrag ab

15. Februar 2022

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat im Eilverfahren einen Antrag abgelehnt, mit dem die ab Mitte März geltende einrichtungsbezogene Impfpflicht ausgesetzt werden sollte. Das teilte das Gericht am Freitag mit. Die Entscheidung über die Verfassungsmäßigkeit im eigentlichen Verfahren steht allerdings noch aus.

Fehlende Vorgaben zu Impf- und Genesenennachweisen

Angesichts der „sehr geringen Wahrscheinlichkeit von gravierenden Folgen einer Impfung“ und dem hohen Risiko für die Gesundheit vulnerabler Menschen, wenn sie sich infizierten, entschied sich das Gericht gegen das Aussetzen der Regelung. Die Richterinnen und Richter merkten allerdings kritisch an, dass es im Gesetz keine genaueren Vorgaben zu Impf- und Genesenennachweisen gebe. Es werde lediglich auf eine Verordnung mit weiteren Informationen auf den Internetseiten des Paul-Ehrlich-Instituts und des Robert Koch-Instituts verwiesen.

Zuletzt waren 74 Verfassungsbeschwerden von rd. 300 Klägerinnen und Klägern gegen die Corona-Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegepersonal in Karlsruhe eingegangen.
Rechtssicherheit und Handlungsklarheit wichtig

Am 10. Dezember hatten Bundestag und Bundesrat die einrichtungsbezogene Impfpflicht beschlossen. Betroffene müssen dem Gesetz zufolge bis 15. März nachweisen, dass sie vollständig geimpft oder genesen sind oder ein Attest vorlegen, dass sie nicht geimpft werden können. Fehlt der Nachweis, muss die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber das jeweilige Gesundheitsamt informieren, das dann den Fall untersucht.

Unterdessen hat der Deutsche Pflegerat (DPR) betont, dass die Entscheidungskriterien für die einrichtungsbezogene Impfpflicht Rechtssicherheit und Handlungsklarheit sein müssen und nicht der Zeitpunkt der Umsetzung.
„Verirrte Debatte“ um die einrichtungsbezogene Impfpflicht

In den noch verbleibenden Wochen müsse die Möglichkeit der Abwägung zwischen Betretungsverboten und Versorgungsgefährdung diskutiert werden, forderte DPR-Präsidentin Christine Vogler am Donnerstag. Es passe nicht, die bereits überlasteten Gesundheitsämter in den Ländern mit der schwierigen, aber nötigen schnellen Beurteilung des weiteren Vorgehens von nicht geimpftem Personal der betroffenen Einrichtungen zu beauftragen, ohne hierfür ausreichend gesetzliche Beurteilungskriterien definiert zu haben.

Eine „verirrte Debatte“ um die einrichtungsbezogene Impfpflicht greife allerdings insgesamt zu kurz. Als „resignierend und fatales Zeichen für die Profession Pflege“ wertete Vogler, „wenn es nur bei einer einrichtungsbezogenen Impfpflicht bleibt und die allgemeine Impfpflicht politisch nicht mehr zur Bekämpfung der Pandemie aufgegriffen wird“.
Unverständnis aus der Profession Pflege

Infektionen, die im öffentlichen Raum nach wie vor überall passierten, seien nicht mit einer einrichtungsbezogenen Impfpflicht aufzufangen. Das sei das falsche Signal an die Gesellschaft.

„Die Profession Pflege eignet sich weder für ein Bund-Länder-Gerangel, noch sollte sie parteipolitischer Spielball sein. Die Profession hat hierfür keinerlei Verständnis!“

Die Ankündigung von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), die einrichtungsbezogene Impfpflicht in seinem Bundesland zunächst nicht umzusetzen, hatte in dieser Woche noch einmal für heftige Diskussionen zu diesem Thema gesorgt.

 

Quelle: https://www.bibliomed-pflege.de/news/bundesverfassungsgericht-lehnt-eilantrag-ab

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Nach zwei Jahren Corona in Deutschland: Pflegeeinrichtungen sind am Limit

1. Februar 2022

bpa-Präsident Meurer fordert Unterstützung mit zusätzlichen Kräften und abgestufte Umsetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht

Vor genau zwei Jahren, am 27. Januar 2020, wurde der erste Fall eines an Covid-19 Erkrankten in Deutschland nachgewiesen. „Nach zwei Jahren beeindruckender Leistung sind die Pflegekräfte und die Pflegeeinrichtungen absolut am Limit. Die Mitarbeitenden haben die Versorgung in allen Infektionswellen unter ständig wechselnden und sich verschärfenden Bedingungen aufrechterhalten. Dafür müssen wir ihnen alle dankbar sein.

Inzwischen sei die Belastungsgrenze angesichts täglich rasant steigender Inzidenzraten überschritten. „Die Pflegeeinrichtungen brauchen jetzt handfeste Unterstützung. Ohne zusätzliche Kräfte, zum Beispiel von der Bundeswehr oder aus dem Katastrophenschutz, werden wir die Versorgung nicht aufrechterhalten können“, so Meurer. Es gebe dramatische Personalengpässe aufgrund von Erkrankungen und Quarantäneanordnungen. Jetzt müsse alles vermieden werden, was den Druck noch erhöht.

„Die einrichtungsbezogene Impfpflicht kann nur mit großer Vorsicht und in einem abgestuften Verfahren umgesetzt werden. Dazu haben die Gesundheitsminister einen Beschluss gefasst und das Bundesgesundheitsministerium aufgefordert, Richtlinien zu erlassen. Diese müssen vor Ort auch konkret und verlässlich umgesetzt werden. Ein Betretungsverbot ist nach den Gesundheitsministern das letzte Mittel.“ Zudem könne das Ziel der einrichtungsbezogenen Impfpflicht, den Schutz für pflegebedürftige zu erhöhen, nur erreicht werden, wenn auch Angehörige und Besucher geimpft sein müssen. „Eine allgemeine Impfpflicht muss schnell kommen, um die Infektionszahlen einzudämmen und die Pflege zu entlasten.“

Meurer ruft die Politik auf, das Datum für ein klares Signal zu nutzen. „Der angekündigte Pflegebonus muss zeitnah kommen und auch an die Beschäftigten in der Altenpflege ausgezahlt werden. Gleichzeitig müssen sich die Pflegeeinrichtungen darauf verlassen können, dass der Pflege-Rettungsschirm auch über Ende März hinaus verlängert wird. Dieses Instrument brauchen wir bis zum tatsächlichen Ende der Pandemie. Der 27. Januar wäre ein guter Zeitpunkt, beides zu verkünden.“

Quelle: https://www.bpa.de/Aktuelles.112.0.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8993&cHash=7b5256b1a53cba93ff9812f5561ff708

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bpa-Präsident Meurer: Nur ein klares Signal für eine allgemeine Impfpflicht wird weiteren Personalverlust in der Pflege verhindern

25. Januar 2022

bpa fordert Entscheidung innerhalb von vier Wochen

 

Zur aktuellen Debatte um die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht sagt der Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa), Bernd Meurer:

„Innerhalb der nächsten vier Wochen muss die Entscheidung für eine allgemeine Impfpflicht getroffen werden. Ansonsten droht ein weiterer Personalverlust in der Pflege und eine Gefährdung der pflegerischen Versorgung.

Für die allermeisten Pflegekräfte war es eine Selbstverständlichkeit, sich zum Schutz der Pflegebedürftigen und der eigenen Gesundheit impfen zu lassen. Sie fühlen sich durch die einrichtungsbezogene Impfpflicht stigmatisiert und wenig wertgeschätzt. Das Ziel dieser Impfpflicht, insbesondere die pflegebedürftigen Menschen vor schweren Erkrankungen zu schützen, läuft ins Leere, wenn Bewohner, Besucher und der Rest der Bevölkerung ungeimpft bleiben kann.

Durch die einrichtungsbezogene Pflicht allein werden sich nicht alle Pflegekräfte von einer Impfung überzeugen lassen. Angesichts der ohnehin knapp bemessenen Personalkontingente und der pandemiebedingt hohen Belastungssituationen und Krankenstände in Pflegeeinrichtungen erschwert jede einzelne Pflegekraft, die der Pflege den Rücken kehrt, die Sicherstellung der Versorgung von Pflegebedürftigen.

Um das Ziel der einrichtungsbezogenen Impfpflicht zu erreichen und eine Abwanderung von dringend benötigten Kräften aus der Pflege zu verhindern, muss schnell die angekündigte allgemeine Impfpflicht kommen. Andernfalls riskiert die Politik einen nachhaltigen Vertrauensverlust und setzt letztlich die sichere Versorgung der Pflegebedürftigen aufs Spiel.“

 

Quelle: https://www.bpa.de/Aktuelles.112.0.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8950&cHash=d12fb50e66d62cd0e9568250126609e9

 

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Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2022

28. Dezember 2021

innoCare – Ambulante Pflegedienste wünscht allen Patienten, Angehörigen und unserem Team „Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2022“.

 

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Corona-Pandemie: Die Impfpflicht und eine Prämie sollen kommen Bund-Länder-Runde bringt Maßnahmen auf den Weg

1. Dezember 2021

Die Bund-Länder-Runde hat sich auf neue Corona-Maßnahmen verständigt.

Nach übereinstimmenden Medienberichten hat sich die Runde auf die Einführung einer Impfpflicht für Beschäftigte in Krankenhäusern und Einrichtungen der Eingliederungshilfe sowie in Pflegeeinrichtungen geeinigt. Die Pflicht soll bei Kontakt zu vulnerablen Personen gelten, sagte der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz Hendrik Wüst (CDU) am Donnerstag (18.11.) im Anschluss an die Beratungen von Bund und Ländern. Demnach betrifft die Impfpflicht nicht nur das Pflegepersonal, sondern beispielsweise auch Reinigungskräfte auf der Intensivstation.

Die Rede ist von einer ausdrücklichen Bitte an den Bund, diese Regelung durchzusetzen. Kanzlerkandidat Olaf Scholz (SPD), der bei dem Bund-Länder-Treffen die Ampelparteien repräsentierte, sagte, er unterstütze dieses Anliegen.

Der Deutsche Landkreistag hat die Verständigung von Bundesländern und Bundeskanzlerin auf eine Impfpflicht gelobt. „Das ist ein richtiger Schritt, der schnellstmöglich bundesrechtlich umgesetzt werden muss“, sagte Präsident Reinhard Sager dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Bonus auch für Angehörige?
Bund und Länder hatten sich bei ihrem Treffen zudem darauf geeinigt, erneut einen Pflegebonus zu zahlen. Damit soll der Einsatz in der aktuellen Pandemie gewürdigt werden.

Der Sozialverband VdK fordert den neuen Corona-Pflegebonus auch für die häusliche Pflege. „Es braucht nicht nur einen Bonus für Pflegekräfte in Einrichtungen, wir fordern diesen für all jene, die Zuhause ihre Angehörigen pflegen“, sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele.

Die daheim Pflegenden seien schon in den vorangegangenen Corona-Wellen immer vergessen worden und würden es gerade wieder, kritisierte Bentele.

Auch sei die erhöhte Pflegehilfsmittelpauschale nicht verlängert worden, dabei gebe es auch in der häuslichen Pflege Mehrkosten durch Schutzkleidung, Mundschutz oder Desinfektionsmittel. Außerdem drohten Entlastungsangebote wie Tagespflegeplätze wieder wegzubrechen“, so Bentele.

Quelle:
haeusliche-pflege.net

 

 

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